| EG-SICHERHEITSDATENBLATT (gem. EG-Richtlinie 91/155/EWG und TRGS 220) | |
| Hersteller:
NORDCHEMIE, Ratzeburger Str. 9 23843 Bad Oldesloe Datum der Version: 22.02.2008 |
Produkt:
NORDAS D
Ersetzt Version vom: 07.10.2003 |
| 1. STOFF / ZUBEREITUNGS- UND FIRMENBEZEICHNUNG |
|
1.1
Bezeichnung des Stoffs oder der Zubereitung:
NORDAS D
1.2 Verwendung des Stoffes / der Zubereitung: Kunstharzdispersion zum Vergüten von Fliesendünnbettmörtel für den Innen- und Außenbereich 1.3 Firmenbezeichnug (Hersteller): Nordchemie chemische Fabrik Hamburg - Oldesloe, Ratzeburger Straße 9, 23843 Bad Oldesloe, Deutschland, Telefon: 04531 / 87052, Fax: 04531 / 87063 1.4 Notrufnummer: Giftinformationszentrum-Nord Telefon: 0551 / 19240 oder 0551 / 383180 |
| 2. ZUSAMMENSETZUNG / ANGABEN ZU BESTANDTEILEN |
| 2.1
Chemische
Charakterisierung der Zubereitung: Wässrige Dispersion eines
Polymers auf Basis Acrylsäureester und Styrol. 2.2 Gefährliche Inhaltsstoffe: entfällt |
| 3. MÖGLICHE GEFAHREN |
| 3.1
Bezeichnung
der Gefahren: Keine Gefahrensymbole. 3.2 Besondere Gefahren für den Menschen: Keine bekannt. |
| 4. ERSTE-HILFE-MASSNAHMEN |
| Bei jeder
Erste-Hilfe-Maßnahme: Selbstschutz beachten (z.B. Handschutz,
Augenschutz). Die Maßnahmen beziehen sich sowohl auf die mit
NORDAS
D
vergütete
Mörtelmischung als auch auf das Produkt solo. 4.1 Nach Hautkontakt: Stark verunreinigte Kleidung ausziehen. Gründlich mit Wasser und Seife abwaschen, anschließend rückfettende Schutzcreme auftragen. 4.2 Nach Augenkontakt: Die Augen mit reichlich Wasser ausspülen und immer Arzt aufsuchen. 4.3 Nach Verschlucken: Mund mit Wasser ausspülen und in kleinen Schlucken reichlich Wasser trinken. Kein Erbrechen einleiten sondern immer Arzt konsultieren. |
| 5. MASSNAHMEN ZUR BRANDBEKÄMPFUNG |
| Das Produkt
selbst ist nicht brennbar. Die Verwendung der Löschmittel und der
Schutzausrüstung ist auf den Umgebungsbrand abzustimmen.
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| 6. MASSNAHMEN BEI UNBEABSICHTIGTER FREISETZUNG |
| 6.1
Personenbezogene
Vorsichtsmaßnahmen: Keine besonderen Maßnahmen erforderlich,
Spritzwirkung vermeiden. 6.2 Umweltschutzmaßnahmen: Unkontrollierten Abfluss in Gewässer sowie in den Abwasserkanal vermeiden. Ansonsten mit viel Wasser verdünnen 6.3 Verfahren zur Reinigung: Produkt kann mit Bindemitteln (Sand, Kieselgur, Säurebinder, Universalbinder, Sägemehl) als Kehrgut mechanisch aufgenommen werden. Entsorgung siehe Pkt. 13. 6.4 Zusätzliche Hinweise: Es werden keine gefährlichen Stoffe freigesetzt. |
| 7. HANDHABUNG UND LAGERUNG |
| 7.1
Handhabung: Möglichst
im Orginalgebinde frostfrei lagern. Beim
Verarbeiten möglichst geeignete Schutzkleidung verwenden, siehe Pkt. 8.2
- 8.5. 7.2 Lagerung: Möglichst im Orginalgebinde, vor Frost schützen. 7.3 Bestimmte Verwendungen: Keine. |
| 8. EXPOSITIONSBEGRENZUNG UND PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG |
| 8.1
Expositionsgrenzwert: Keine. 8.2 Atemschutz: Nicht erforderlich, ansonsten Mundschutz bei Spritzgefahr. 8.3 Handschutz: Nitrilgetränkte Baumwollschutzhandschuhe mit CE-Gütesiegel bei der Verarbeitung verwenden. 8.4 Augenschutz: Nicht erforderlich, ansonsten Schutzbrille vorsehen. 8.5 Körperschutz: Geeignete Arbeitskleidung tragen. |
| 9. PHYSIKALISCH UND CHEMISCHE EIGENSCHAFTEN |
| 9.1
Allgemeine Angaben: Form: Flüssigkeit, Farbe: weiß, Geruch: schwach. 9.2 Sicherheitsrelevante Daten: pH-Wert: in Verbindung mit Wasser 7 - 8 Flammpunkt / Endzündlichkeit: nicht brennbar Explosionsgefahr / Brandfördernde Eigenschaften: keine Relative Dichte: ca. 1,04 g / cm3 Löslichkeit in Wasser: mischbar Erstarrungstemperatur: 0 °C Siedetemperatur: 100 °C Dampfdruck: 23 hPa Dynamische Viskosität: ca 140 - 200 mPa.s |
| 10. STABILITÄT UND REAKTIVITÄT |
| Bei bestimmungsgemäßer
Handhabung, Anwendung und Lagerung sind keine gefährlichen
Zersetzungsprodukte zu erwarten.
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| 11. ANGABEN ZUR TOXIKOLOGIE |
| Erfahrungen am Menschen:
Keine gesundheitsschädlichen Wirkungen bekannt bei sachgemäßem
Umgang. |
| 12. ANGABEN ZUR ÖKOLOGIE |
| 12.1
Ökotoxizität: Eine
Störung aquatischer Lebewesen und Pflanzen besteht nur bei
unbeabsichtigter Freisetzung größerer Mengen des Produkts, für ausreichende Verdünnung mit
Wasser sorgen. Wassergefährdungsklasse WGK 1 (schwach wassergefährdend)
- Selbsteinstufung 12.2 Mobilität / Persistenz und Abbaubarkeit / Bioakkumulationspotential: Aus dem Wasser gut eliminierbar durch abiotische Prozesse, z.B. Adsoption an Belebtschlamm. |
| 13. HINWEISE ZUR ENTSORGUNG |
| Die
Klassifizierung des Produktes erfolgt nach dem European Waste Catalogue (EWC). Produktentsorgung wie wässrige Schlämme, die Klebstoffe oder Dichtstoffe enthalten, EWC Abfallschlüsselnr. 080404. Entsorgung der leeren Kanister über Gewerbemüll oder Müllverbrennungsanlagen. |
| 14. ANGABEN ZUM TRANSPORT |
| Kein Gefahrgut
nach den Transportvorschriften, eine Kennzeichnung ist nicht erforderlich. |
| 15. VORSCHRIFTEN |
| Gefahrensymbol:
Keins, da nach den uns vorliegenden Daten kein gefährliches Produkt. |
| 16. SONSTIGE ANGABEN |
| Weitere Informationen
erhältlich bei Fa. Nordchemie, Kontaktaufnahme siehe Pkt. 1.3., aktuelle
/ vorherige Version des Sicherheitsdatenblatts siehe Datumsangabe
Kopftext. Alle Angaben entsprechen dem aktuellen Stand unserer technischen Erkenntnisse und Erfahrungen, sind aber keine rechtsverbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen bestimmten Anwendungszweck. Der Anwender ist vor eigenen Prüfungen nicht befreit. |