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TIPPS & TRICKS

Hinweis:  
Die im folgenden vorgestellten Tipps und Tricks basieren auf eigenen Erfahrungen, dem Erfahrungsaustausch mit unseren Kunden und ihrer Arbeit mit unseren Produkten. Die Tipps und Tricks sind ohne Gewähr und sollen unverbindliche Vorschläge sein, um ein rationelles Arbeiten zu ermöglichen, Reklamationen zu vermeiden und um ein breiteres Anwendungsspektrum der
NORDAS-Produkte, auch in Verbindung mit anderen Produkten, wiederzuspiegeln.
Wir bemühen uns, diese Seiten aktuell zu halten und freuen uns über jede Anregung, die sie uns per Fax (04531 / 87063) oder per e-Mail (info@nordchemie.de) zusenden können.

Stand: 6/09, Fa. NORDCHEMIE

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T I P P S: T R I C K S:

Passende Silikonfarben zu den Fugenmörteln der Nordchemie

Schiefe Wände ausgleichen, Dellen abgleichen

Gerissene Fugen / ausgewaschene Fugen in Duschen und losgelöste Fliesen

Milchige / scheckige Fugenoberflächen bei kunstharzvergüteten Fugenmörteln

Vermeidung von Braunverfärbungen an Fugen in der Nähe von Fenstern und Türen

Flecken auf Marmor entfernen

Retten der Fugen, wenn diese fest sind, aber fleckig

Einbringen von Fugenmörtel bei sehr schmalen Fugen und Belägen mit grosser Materialstärke

Verlegen von durchsichtigen Glasfliesen
und Glasmosaik

Nach Entfernen alter Fliesen Kontakt zum Untergrund verbessern für eine Spachtelschicht

Materialverbrauch "über den Daumen gepeilt"

Fliesen / Naturstein verlegen auf Holzboden im trockenen Wohnbereich, auch mit Trittschalldämmung

Verlegung von kunstharzgebundenen Fliesen

 

Verlegung von Marmor, Granit, Solnhofer Platte

 

Für Allergiker und zum EU-Programm REACH

 

Was bedeutet beim Fliesenkleber "C2TE"?
Woran erkenne ich einen "flexiblen" Fliesenkleber?

 

 

Tipp: Passende Silikonfarben zu den Fugenmörteln der N O R D C H E M I E:
Wir empfehlen die OTTO CHEMIE-Produkte der Fa. Hermann Otto GmbH.
Für andere Silikone / Silikonfarben können sie sich an uns wenden: Info@Nordchemie.de
Hinweis: Die angegebenen Siliconfarben sind ein unverbindlicher Vorschlag und resultieren aus der Erfahrung unserer Kundschaft und aus Eigenversuchen! Alle Bilder und Texte in Verbindung mit Otto Chemie mit freundlicher Genehmigung der Hermann Otto GmbH.

Bitte beachten sie den Hinweis am Ende der Tabelle.

Fa. Hermann Otto GmbH
Krankenhausstr. 14
83413 Fridolfing
Tel.: 08684/908-0, Fax: 08684/1260
e-Mail: info@otto-chemie.de
N O R D C H E M I E -Fugenmörtel: Siliconprodukt:

Alternativ:

NORDAS-FUGENBREIT GRAU

OTTOSEAL S 100 "Flanellgrau"
OTTOSEAL S 105 "Sanitärgrau"
OTTOSEAL S 110 "Sanitärgrau"
OTTOSEAL S 70 "Sanitärgrau"

OTTOSEAL S 100 "Sanitärgrau"
OTTOSEAL S 105 "Hellgrau"
-
-

NORDAS-FUGENBREIT SILBERGRAU OTTOSEAL S 100 "Seidengrau"
OTTOSEAL S 105 "Hellgrau"
OTTOSEAL S 100 "Blassgrau"
OTTOSEAL S 105 "Fugengrau"
NORDAS-FUGENBREIT ANTHRAZIT OTTOSEAL S 100 "Grau"
OTTOSEAL S 105 "Grau"

OTTOSEAL S 70
"Anthrazit"
-
-
-
NORDAS-FUGENBREIT WEISS OTTOSEAL S 100 "Weiß"
OTTOSEAL S 105 "Weiß"
OTTOSEAL S 70 "Weiß"
-
-
-
NORDAS-FUGENBREIT GRAU FLEXIBEL S (Farbton bis Sep. 2003)

OTTOSEAL S 105 "Sanitärgrau"

OTTOSEAL S 105 "Hellgrau"
NORDAS-FUGENBREIT GRAU FLEXIBEL S (Farbton ab Okt. 2003)

OTTOSEAL S 100 "Platingrau"
OTTOSEAL S 105 "Grau"
OTTOSEAL S 110 "Betongrau"
OTTOSEAL S 70 "Betongrau"
-

OTTOSEAL S 100 "Grau"
OTTOSEAL S 105 "Sanitärgrau"
OTTOSEAL S 110 "Hellgrau"
OTTOSEAL S 70 "Sanitärgrau"
OTTOSEAL S 70 "Distelgrau Struktur"

NORDAS-FUGENBREIT SILBERGRAU FLEXIBEL S

OTTOSEAL S 105 "Hellgrau"

OTTOSEAL S 105 "Fugengrau"
NORDAS-FUGENGRAU

OTTOSEAL S 100 "Seidengrau"
OTTOSEAL S 105 "Blassgrau"
OTTOSEAL S 70 "Manhattan"

-
OTTOSEAL S 105 "Hellgrau"
-
NORDAS-FUGENGRAU SILBERGRAU

OTTOSEAL S 100 "Fugengrau"
OTTOSEAL S 105 "Fugengrau"
OTTOSEAL S 70 "Perlgrau"

OTTOSEAL S 110 "Seidengrau"
-
-
NORDAS-FUGENWEISS OTTOSEAL S 100 "Weiß"
OTTOSEAL S 105 "Weiß"
OTTOSEAL S 110 "Weiß"
OTTOSEAL S 70 "Weiß"
-
-
-
-
HINWEIS: Ab Januar 2003 wurden die o.g. Silicone parallel zur neuen Produktbezeichnung auch unter den u.g. alten Produktnamen vertrieben:
"OTTOSEAL S 100" war "Otto-Fugendicht-Silicon", "OTTOSEAL S 105" war "Ottosil-E", "OTTOSEAL S 110" war "Vitroflex-N", "OTTOSEAL S 70" war "Novasil S 70".

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Trick: Schiefe Wände ausgleichen, Dellen abgleichen

Schiefe Wände und Wände mit Dellen finden sich häufig bei Altbausanierungen, manchmal sogar bei neu erstelltem Mauerwerk. Eine Fliesenverlegung ohne Vorbehandlung der Wände ergäbe ein schiefes Fliesenerscheinungsbild, großformatige Fliesen lassen sich schlecht hohlraumfrei und fluchtig ansetzen.
Zementputz:
Ein einfacher und günstiger Wandausgleichsmörtel für einen geraden und lot- und fluchtgerechten Untergrund lässt sich an der Baustelle mit

1 Teil NORDAS G 5 : 1 Teil Bausand

herstellen und mit einem großen Glättspachtel aufziehen. Wichtig ist, nicht mehr Sand zu nehmen, sonst ist der Mörtel nach dem Abbinden zu mürbe.
Gipsputz:
Bewehrt hat sich hier
NORDAS  Z 110-Gips-Glätt und Spachtelputz. Durch die hohe Geschmeidigkeit und durch seine Faser- und Kunstharzvergütung ist NORDAS  Z 110 sowohl für den vollflächigen Wandausgleich als auch zum Verfüllen größerer Löcher verwendbar und eignet sich als Unterbau für die Fliesenverlegung im Dünnbett. Erforderlich: Vor dem Auftragen des Fliesendünnbettmörtels ist der Gipsputz mit einer Grundierung zu isolieren.

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Tipp: Gerissene Fugen / ausgewaschene Fugen in Duschen und losgelöste Fliesen

Gerissene und/oder ausgewaschene Fugen in Duschen sind ein Indikator dafür, dass saure oder kalkaggressive Medien den im Fugenmörtel enthaltenen Kalk angegriffen und gelöst haben. Die Fuge wird mürbe; Haarrisse, Verlust der Flankenhaftung und ausgewaschene Fugen sind die Folge, dass Medium kann über die Risse hinter die Fliese gelangen und das Mörtelbett angreifen - die Fliese liegt hohl und löst sich.
"Angreifer" sind z.B.:

A)
Saure Bad- und Allzweckreiniger, typischer Warnhinweis auf der Verpackung: "Nicht auf Marmor und Kalkstein verwenden.", zusätzlich noch das Gefahrenzeichen schwarzes X auf orangem Grund. Besser ist die Verwendung von Seifenreinigern. Tipp: Ob ein Reiniger "sauer" (pH-Wert 1 - 6) ist, kann man mit pH-Indikatorpapier aus der Apotheke leicht selbst feststellen. Extra-Tipp: Sehr gut eignet sich Universalindikatorpapier für pH-Wert 1 - 10 Hersteller Merck.

B)
Basische oder pH-neutrale Bad- und Allzweckreiniger mit dem Warnhinweis auf der Verpackung "Nicht auf Marmor und Kalkstein verwenden." In diesem Fall ist der Reiniger zwar nicht "sauer", jedoch wurde seitens des Reinigerherstellers eine Kalkaggressivität festgestellt, vor der er warnt.

C)
Bei vielfachem Duschen Körperpflegemittel, die Citrussäure enthalten. Speziell in "nicht gewerblich genutzten Duschen", in denen aber trotzdem viel geduscht wird (z.B. Duschen in Sporthallen, Jugendherbergen, Internaten), bleibt das Körperpflegemittel enthaltene Wasser lange an den Duschwänden und Fugen als Spritzwasser stehen und kann so langfristig auf die Fuge einwirken. Hier hilft es schon, die Duschenwände nach dem Duschen mit klarem Wasser abzuspülen.

Sofern erkennbar ist, dass die Duschen, wie für Bauwerke unter C) beschrieben, häufig genutzt werden, empfiehlt sich eine Epoxydharzverfugung oder eine Verfugung mit einem kunstharzve
rgüteten Fugenmörtel, wie z.B. NORDAS FUGENBREIT GRAU FLEXIBEL S oder NORDAS FUGENBREIT SILBERGRAU FLEXIBEL S. Diese Fugmassen sind nach dem vollständigen Abbinden wasserabweisend und zeigen deutlich besseren Widerstand gegen Abrieb, Stoßbelastung und kurze Einwirkung durch schwache Säuren.

Unser Tipp für den Profi
:
Informieren sie ihre Kunden durch einen Pflegetipp auf ihrer Schlußrechnung, Beispieltext: Saure und kalkaggressive Bad- und Allzweckreiniger mit typischem Warnhinweis auf der Verpackung wie "Nicht auf Marmor und Kalkstein verwenden" mindern die Langlebigkeit ihrer zementären Fugen. Für die tägliche Reinigung der Fliesen und Fugen ist die Verwendung von ph-neutralen Reinigern ohne den o.g. Warnhinweis, Seifenreinigern oder Spezialreinigern aus dem Fliesenfachhandel zu empfehlen. Sofern der Einsatz eines sauren Reinigers zur Entfernung von Kalkrückständen erforderlich ist, sind die zementären Fugen gut vorzunässen, damit der Reiniger nur oberflächlich wirkt und nicht in die Verfugung eindringt, anschließend zur Neutralisation mit klarem Wasser abspülen.

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Trick: Milchige / scheckige Fugenoberflächen bei kunstharzvergüteten Fugenmörteln

Wenn bei einer Verfugung mit kunstharzvergütetem Fugenmörtel ein milchiger bzw. milchigscheckiger Belag auf der Fugenoberfläche nach dem Abbinden zu sehen ist, die Fuge aber mechanisch in Ordnung ist, muß die Fuge nicht gleich neu gemacht werden. In diesem Fall enthielt der Fugenmörtel zuviel Wasser, Teile der Kunstharzdispersion "schwimmen obenauf" und/oder dringen mit dem verdunstenden Anmachwasser durch die Kapillaren des Mörtels nach oben und bilden einen milchigen Film auf der Fugenoberfläche.

Dieser Film lässt sich mit einer Salzsäurelösung wie folgt entfernen, wobei sie geeignete Schutzhandschuhe tragen sollten:
- Stellen Sie eine ca. 5-10%-ige Salzsäurelösung her. Dazu nehmen Sie 1 Teil handelsübliche Salzsäurelösung aus dem Bau- oder Drogeriemarkt (meistens eine 24%-ige Salzsäurelösung) und mischen diese mit 2 - 3 Teilen Wasser (entspr. einer ca. 6 - 8%-igen Salzsäurelösung).
- Wichtig: Giessen sie die Säure ins Wasser, nicht umgekehrt. Und stellen sie zunächst eine schwächere (5 - 7%-ige) Lösung her.
- Die Fuge muß zunächst mit Wasser gut genässt werden, damit die Säurelösung nur oberflächlich wirkt und die Fuge nicht in der Tiefe angreift.
- Dann wird mit der Salzsäurelösung und einer säureunempfindlichen Bürste oder einem sauberen Lappen der milchige Belag entfernt.
- Anschließend die Fugen mehrmals mit klarem Wasser abspülen.

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Tipp: Vermeidung von Braunverfärbungen an Fugen in der Nähe von Fenstern und Türen
Braun und schmutzigbraun verfärbte Fugen in der Nähe von Fenstern und Türen / Türzargen sind ein Anzeichen dafür, dass Harz oder andere organische Bestandteile aus dem Fenster-/Türholz in die Fuge gewandert sind. Speziell im Aussenbereich, wo Wärme und Sonneneinstrahlung auf das Holz einwirken und organische Bestandteile verflüssigen können, kann eine Wanderung dieser Bestandteile a) auf der Fugenoberfläche oder b) durch die Kapillare des Mörtelbetts und des Fugenmörtels zur Fugenoberfläche entstehen. Im Fall a) schafft nur eine oberflächliche Reinigung der Fugen Abhilfe, im Fall b) ist durch eine entsprechende Trennlage (z. B. Folie) die Wanderung der organische Bestandteile zu unterbinden. Die Trennlage sollte bis zum Holz hochreichen.
Für die Reinigung der Fugen steht ihnen der Fachhandel mit Beratung und Spezialprodukten zur Verfügung wie z.B.
- die HMK Steinpflegeprodukte der Fa. Möller-Chemie (www.moeller-chemie.de).
- die LITHOFIN-Produkte der Fa. Stingel-Chemie (www.lithofin.de).
- die ALPIN-Produkte der Fa. Alpin Chemie GmbH (www.alpin-chemie.de).
- die KLUTHE-Produkte der Chemischen Werke Kluthe GmbH (www.kluthe.de).

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Trick: Flecken auf Marmor entfernen
Für die Reinigung von Marmor stehen ihnen im Fachhandel Spezialprodukte zur Verfügung wie z.B. die HMK Steinpflegeprodukte der Fa. Möller-Chemie oder die LITHOFIN-Produkte der Fa. Stingel-Chemie  oder die KLUTHE-Produkte der Chem. Werke Kluthe GmbH (siehe oben).
Sie können aber auch folgende "Hausmittel" versuchen:
FETTFLECKEN auf Marmor lassen sich mit einer Mischung aus 1 Teil Kalk, 1 Teil Bimsstein und 2 Teilen Natriumkarbonat entfernen.
ROSTFLECKEN auf Marmor entfernen sie mit einer Paste aus Benzin und Kreide. Tragen sie diese dick auf den Fleck auf und legen sie eine Plastikfolie darüber, damit sie nicht zu schnell verdunstet. Entfernen sie die Paste erst, wenn sie getrocknet ist.
BLUTFLECKEN auf Marmor können sie erfolgreich mit Magnesiumoxyd und Benzin behandeln. Lassen sie das Mittel ein wenig einziehen.
WEIN- und TINTENFLECKEN auf poliertem Marmor, die nicht sofort mit Wasser entfernt werden, kann man später mit einigen Tropfen Zitronensäure oder Weingeist behandeln.
STRICHE von Metall oder Gummi, versuchen sie es mit Chrompolitur, händisch oder mit einem Kleinschwingschleifer mit Politurpad.

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Trick: Einbringen von Fugenmörtel bei sehr schmalen Fugen und Belägen mit grosser Materialstärke
Das Problem bei schmalen Fugen und Keramiken mit grosser Plattenstärke ist das tiefe Einbringen der Fugenmörtels. Es kann passieren dass die Fuge nicht voll gefüllt wird, dies ist ein generelles Problem und unabhängig vom verwendeten Fugenmörtel.
1. Verwenden sie einen Fugenmörtel passend zur Fugenbreite.
2. Bei einem saugenden Fliesenscherben nässen sie die offenen Fugen leicht vor.
3. Trick: Um eine gute Fugenfüllung zu erreichen, sollte man statt eines Fugengummis oder eines normalen Fugenbretts besser ein Fugenbrett für Epoxydharzverfugung verwenden. Dieses ist härter und man kann damit, bedingt durch den erhöhten Kantendruck auf den Fugenmörtel, das Material tiefer einbringen.
4. Verfugen sie nicht gleich alles auf einmal, verfugen und waschen sie lieber Stück für Stück.

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Tipp: Retten der Fugen, wenn diese fest sind, aber fleckig

Sofern die Fugen hart, mechanisch einwandfrei und verwendbar sind, aber ein fleckiges Erscheinungsbild zeigen, muß die Fuge nicht gleich wieder heraus genommen werden, wenn eine Einigung möglich ist. Zumal dabei oftmals mit Staubentwicklung und beschädigten Fliesen zu rechnen ist. Häufig wird die Fleckenbildung durch ein unterschiedliches Feuchtigkeits-(Wasser)angebot hervorgerufen (z.B. zu früh verfugt - Mörtelbett / Untergrund war noch nicht ausreichend durchgetrocknet) , jedoch sind die Ursachen mannigfaltig.
Unser Tipp: Behandeln sie die Fugen mit Waffen- oder Nähmaschinenöl (keine organischen Öle wie z.B. Speiseöle verwenden). Das Fugenbild wird gleichmässig und etwas dunkler, dafür bleibt die Fuge erhalten und aufwendige Nacharbeiten entfallen.

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Tipp: Verlegen von durchsichtigen Glasfliesen und Glasmosaik

Glasfliesen und Glasmosaik sind modernere Wand- und Bodenbeläge und finden nach und nach ihren Weg am Markt. Glasfliesen sind als Wand- und Bodenfliesen verfügbar, oftmals mit einer Art holografischem oder Licht brechendem Effekt. Ebenso Glasmosaik, dass in verschiedenen Farben verfügbar ist. Beiden gemein ist, dass sie quasi durchsichtig sind, was ihren optischen Reiz ausmacht. Um diese schöne Optik auch im verlegten Zustand zu wahren, empfiehlt es sich:
a) ei
nen weißen Fliesendünnbettmörtel zu verwenden (es sei denn, der Belag ist durch eine rückseitige Beschichtung absolut undurchsichtig gemacht worden),
b) wegen der hohen Dichte des Werkstoffs einen flexiblen Kleber mit hohem Kunstharzanteil zu wählen,
c
) immer im Buttering-Floating-Verfahren zu arbeiten, d.h. auch die Rückseite der Glasfliese vollflächig mit Kleber bestreichen, damit die Kleberbettstege nicht zu sehen sind.

Hierfür geeignet si
nd:
-
NORDAS WF 4 WEISS, vorzugsweise für Glasmosaik und Glasfliesen an Wand und Boden,
-
NORDAS FLEX WEISS, vorzugsweise am Boden für sehr großformatige Glasfliesen, komplexe Glasmosaikarbeiten oder mit Wasserstrahl geschnittene Glasintarsien.
Die Korrigierzeit von ca. 10 Minuten ermöglicht eine fluchtgerechte Ausrichtung des Glasbelags, so dass ungewollte Lich-Schatten-Bildungen korrigiert werden
können.
Unser Tipp für den Endkunden
: Als Entscheidungshilfe, ob ihnen ein grauer Kleber genügt oder sie lieber einen weißen Kleber verwenden sollten, legen sie sich den gewünschten Glasbelag zur Ansicht auf eine weiße und daneben auf eine graue Fläche. 

Unser Tipp für den Profi
: Möglich ist auch der Einsatz von
NORDAS MARMORFLEX, wegen der schnelleren Einlege- und Topfzeit empfehlen wir diesen Kleber dem im Umgang mit Glasmosaik / Glasfliesen geübten Handwerker.
Trick: Die unterseitige Beschichtung der Glasfliesen kann beim Schneiden abplatzen. Ein an der Stelle aufgetragener farblich passender Lack aus dem Malerfachbedarf verhindert, dass an dieser Stelle das Kleberbett zu sehen ist.

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Trick: Nach Entfernen alter Fliesen Kontakt zum Untergrund verbessern für eine Spachtelschicht
Wenn ein alter Fliesenbelag entfernt wurde, entsteht durch das Abschlagen meist ein unebener Untergrund, teilweise mit Löchern. Ein Ausgleich wird durch eine dünne Spachtelschicht mit guter Haftung zum Untergrund benötigt -am besten mit dem Fliesenkleber, mit dem auch später gearbeitet wird.
Das Problem ist dabei immer der Staub, der sich in den Löchern als Staubnester ablagert und der durch Fegen unzureichend entfernt wird. Auch Saugen hilft oft nicht genug, es hat auch nicht jeder einen Sauger vor Ort. Würde man in diese Löcher Fliesenkleber schmieren, verhindert das Staubnest einen Kontakt zum Untergrund, ggf. kann man den Kleber als Batzen aus dem Loch nehmen und entdeckt auf der Unterseite den anhaftenden Staub.
Trick: Mischen sie 1 ltr. Kunstharzdispersion
NORDAS  D mit 3 - 4 ltr. klarem Wasser und fügen sie 2 - 3 Kellen NORDAS WF 4 dazu, diese Mischung verteilen sie mit einem Quast auf dem Boden. Sie erhalten eine haftstarke Kontaktschicht zum Untergrund und der Staub ist gebunden. Nachdem die Schicht abgelüftet ist, können sie eine Glättschicht NORDAS WF 4 aufziehen, die Löcher dürfen 1 cm tief sein. Die Fliesenverlegung erfolgt anschließend ebenfalls mit NORDAS WF 4.
Vorteil dieses Verfahrens: Es geht schnell, es ist relativ günstig und einfach selbst zu machen, braucht nur 2 Komponenten und man ist auf der sicheren Seite, was den finalen Kontakt zum Untergrund betrifft.

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Tipp: Materialverbrauch "über den Daumen gepeilt"

Der Verbrauch von zementären oder gipshaltigen Massen variiert je nach Art der Anwendung und der Beschaffenheit des Untergrundes (Ist eine Wand  / ein Boden eben oder müssen Löcher gespachtelt werden? Gibt es wenige oder viele Fugen?  etc.). Daher haben sich für die Kalkulation des Materialverbrauchs folgende Verbrauchsmengen i.d.R. und für die Praxis bewährt:

Produkt:
NORDAS - Fliesendünnbettmörtel, alle Sorten
NORDAS - Fugenbreitmörtel
NORDAS - Fugenschmalmörtel
NORDAS  Z 110 - Gipsspachtel
NORDAS  F 1 - Gipsspachtel
NORPLAN  K 5 selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse
Ca.-Verbrauchsmenge:
3 kg / m2
1 - 1,2 kg / m2
0,6 - 0,8 kg / m2
1,8 kg / m2 / mm
1,7 kg / m2 / mm
1,8 - 2,0 kg / m2 / mm

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Tipp: Verlegung von kunstharzgebundenen Fliesen

Kunstharzgebundene Fliesen wie z.B. von Object Stone, Technistone oder Skytech sind synthetisch hergestellte Fliesen und vielfältig im Design. So werden unter anderem Muschelbruch oder Spiegelbruch in solcher Art Fliesen eingearbeitet um Natur zu imitieren,  wie z.B. Sandstrand, oder um Glitzereffekte zu erzeugen. Für solche Fliesen empfiehlt sich die Verwendung eines schnell abbindenden, hoch flexiblen Dünnbettmörtels, der zudem die Fähigkeit hat, möglichst viel Anmachwasser kristallin zu binden. Ein "normaler" Fliesendünnbettmörtel behält zuviel Anmachwasser über, durch das erhöhte Feuchtigkeitsangebot neigt die Fliese zum sogenannten "Schüsseln", d.h. die Ecken der Fliese wölben sich nach oben und die Fliese verliert den Kontakt zum Untergrund.
Unser Tipp: Ver
wenden
sie NORDAS  RAPID + NORDAS  D oder NORDAS MARMORFLEX + NORDAS  D (Rezeptur siehe unter NORDAS  D), diese Mischung ergibt die erforderliche Haftkraft, um sowohl den kraftschlüssigen Kontakt der Fliesenrückseite zum Untergrund herzustellen als auch die Fliese in ihren Dimensionen stabil zu halten. Zu beachten ist, dass die Verlegung rasch und zügig geschehen muß, weil die Fliese einen schnell abbindenden Mörtel erfordert. Wir empfehlen die Durchführung einer Probeverlegung und die Beachtung der Verlegeempfehlung des Fliesenherstellers.

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Tipp: Verlegung von Marmor, Granit, Solnhofer Platte 

Marmor, Granit, Solnhofer Platte und andere Natursteinsorten sind natürlich "gewachsene" Beläge. Sie variieren in Aussehen, Eigenschaften und chemischer Zusammensetzung. Bei der Verlegung zu beachten sind durchscheinende Effekte, anorganische Einschlüsse, Verfärbungsempfindlichkeit, Kalkwanderung, d.h. im Einzelnen:
1. Viele Steinsorten sind hellfarbig oder haben einen erkennbar hohen Quarzanteil, der sie - besonders bei dünner Plattenstärke - glasartig oder durchscheinend macht (siehe oben "Glasfliesen und Glasmosaik"), weshalb ein weißer Dünnbettmörtel die bessere Wahl ist.
2. Parallel enthalten viele Steinsorten anorganische Einschlüsse wie z.B. Eisen oder Kupfer, die sich, wenn der Stein von Wasser durchzogen wird, z.B. rostbraun oder grün verfärben können. Daher sollte der Dünnbettmörtel rasch erhärten und das Anmachwasser schnellstmöglich und weitestgehend binden, damit es über die Kapillare des Steins den Stein nicht soweit durchfeuchtet, dass die Verfärbungen entstehen können.
3. Freier Kalk aus dem Untergrund, z.B. aus dem noch zu feuchten Estrich, kann ebenfalls durch den Stein wandern. Der freie Kalk nutzt die Feuchtigkeit als Transportmedium und die Steinkapillare als Weg. An der Oberfläche angekommen bildet er eine weiße Ausblühung (Calciumcarbonat), die schwer zu entfernen ist. Wichtig ist, dass der Estrich gut und auch in der Tiefe abgetrocknet ist, damit keine Restfeuchte den Stein erreichen kann. In der Dickbettverlegung kommt Trasszementmörtel zum Einsatz, da Trass den freien Kalk bindet. Daher ist im Dünnbettverfahren ein trasshaltiger Dünnbettmörtel ebenso empfehlenswert.
4. Einige Steinsorten neigen zum "Schüsseln" (siehe "Kunstharzgebundene Fliesen"). Wie oben bereits erwähnt, muß der Dünnbettmörtel entsprechend mit Kunstharzzusätzen vergütet sein und rasch erhärten, um den Stein festhalten zu können und gleichzeitig flexibel mögliche Spannungen aus dem Untergrund abzufangen.
Unser Tipp:
NORDAS MARMORFLEX, dieses Produkt vereinigt alle 4 Komponenten (weiß, flexibel, rasch erhärtend, trasshaltig) in einem. Als "Daumenwert" empfiehlt sich nach unserer Erfahrung der Einsatz von NORDAS MARMORFLEX bei allen weiß-, gelb-, grün- und blaufarbigen Steinsorten.
Zeigt die Art des Bauvorhabens, dass Extreme zu erwarten sind wie z.B. häufige und hohe Temperaturwechsel und/oder die Verwendung einer Steinsorte, die bekannt ist für ihre Neigung zum Schüsseln wie z.B. "Verde Alpi", ist die Zumischung der Kunstharzdispersion 
NORDAS  D (Rezeptur siehe unter NORDAS  D) empfohlen. 

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Tipp: Für Allergiker und zum EU-Programm REACH 

A) EU-Programm REACH
B) Allergische Reaktion in Bezug auf die
NORDAS-Baustoffe nach Einbau


Zu A)
In Kürze: Vom europäischen Parlament wurde im Dezember 2006 eine Verordnung für die Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (sog. Programm „REACH“) erlassen, die am 1.6.2007 in Kraft getreten ist. Das Programm REACH soll dem Schutz von Mensch, Umwelt, Klima und Ressourcen dienen; Stoffe und Zubereitungen etc. werden in einer Datenbank erfasst, ggf. schädliche Stoffe und Zubereitungen unterliegen Restriktionen und werden je nach Bewertung innerhalb der EU nicht mehr produziert oder in den Verkehr gebracht.
Gemäß Verordnung 1907/2006 der europäischen Parlaments und Rats mit Stand 29.5.07:
1. handelt es sich bei den zementären
NORDAS-Produkten um eine zementhaltige Zubereitung gem. Artikel 3 Pkt. 2 und Anhang XVII. Alle zementären NORDAS-Produktzubereitungen haben unter 0,2 %
o löslichen Chrom VI in der Zubereitung gem. TRGS 613, sind nach aktuellem Stand nicht meldepflichtig weil unbedenklich im Sinne von REACH und dürfen in den Verkehr gebracht und angewendet werden.
2. sind die gipshaltigen NORDAS-Produkte unbedenklich im Sinne von REACH, da Gips ein Naturprodukt ist. Die gipshaltigen NORDAS-Produkte sind nach aktuellem Stand nicht meldepflichtig und dürfen in den Verkehr gebracht und angewendet werden.
3. handelt es sich bei der Kunstharzdispersion
NORDAS  D um eine Zubereitung aus einer Polymerdispersion gem. Einleitung Pkt. 41 und Artikel 3 Pkt. 2 + Pkt. 5. NORDAS  D ist nach aktuellem Stand nicht meldepflichtig weil unbedenklich im Sinne von REACH und darf in den Verkehr gebracht und angewendet werden.
4. alle Zusatzstoffe, die für die Zubereitung der div.
NORDAS-Baustoffe eingesetzt werden, sind nach aktuellem Stand nicht meldepflichtig weil unbedenklich im Sinne von REACH und dürfen vom Hersteller in den Verkehr gebracht und seitens Fa. Nordchemie für die Herstellung der NORDAS-Produktzubereitungen angewendet werden.
Mitauskunft gebende Quellen:

Amtsblatt der europäischen Union vom 29.5.2007

Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein, Sitz Lübeck


Zu B)
Die
NORDAS-Fliesenkleber, -Fugenmörtel und -Bodenausgleichsmasse sind im wesentlichen ein Zement/Sand-Gemisch mit Additiven wie Kunstharzdispersion und Methylcellulose.
1. Die Produkte enthalten keine Lösungsmittel oder Aromen und fallen deshalb auch nicht unter die Erfassung im Rahmen von REACH.
2. Die maximale Abbindezeit bis zur vollständigen Abbindung beträgt, je nach Temperatur und Produkt, 28 Tage, danach ist der Erhärtungsvorgang abgeschlossen und alle Stäube sind gebunden. Bis dahin können die Produkte nach feuchtem Mörtel riechen, allergische oder asthmatische Reaktionen hierauf sind nicht bekannt.
3. Zementäre Baustoffe wie die
NORDAS-Produkte gelten nach vollständiger Abbindung als physiologisch unbedenklich, aktuell gibt es keine tiefer gehenden Untersuchungen.
4.
Während der Verarbeitung oder bei Rückbau gelten die sicherheitsdienlichen Hinweise des Sicherheitsdatenblattes des jeweiligen Produkts.
Mitauskunft gebende Quellen:

Berufsgenossenschaft Bau, Hamburg

Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V., Möchengladbach
Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik, Mönchengladbach

Sicherheitsdatenblätter zu den
NORDAS-Produkten, online abrufbar je Produkt am Ende der Produktbeschreibung.

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Tipp: Was bedeutet beim Fliesenkleber "C2TE"? Woran erkenne ich einen "flexiblen" Fliesenkleber?
Gute Fliesenkleber werden geprüft !
Die eine Prüfung (1) ist eine Haftzugprüfung, bei der der Kleber auf Klebekraft geprüft wird.
Die andere Prüfung (2) ist eine Verformbarkeitsprüfung, bei der der Kleber auf Verformbarkeit (Flexibilität) geprüft wird.

1. Haftzugprüfung: Sie wird vorgenommen nach der europaweit gültigen Norm EN 12004. Praktisch werden dabei Fliesen von Feinsteinzeugqualität verklebt und definiert gelagert, und zwar im normalen Klima, im warmen Klima, naß (unter Wasser) und bei Frost/Tau-Wechsellagerung. Nach rund 28 Tagen werden die Fliesen vom Untergrund abgezogen und müssen ihre gute Haftung beweisen und bekommen eine Buchstaben-/Zahlenkombination zur qualitativen Zuordnung. Ein zementärer Fliesenkleber trägt den Buchstaben C, ein Dispersionskleber ein D, ein Reaktionsharzkleber ein R.

Wenn der zementäre Fliesenkleber nach allen 4 Lagerungsarten eine Haftzugkraft von: 
- mindestens
0,5 N/mm2 schafft, ist er nach EN 12004 ein Kleber der Klasse C1.
- mindestens
1,0 N/mm2 - also das doppelte - schafft, ist er nach EN 12004 ein Kleber der Klasse C2.

Zusätzliche Kennbuchstaben ermöglichen dem Verbraucher die Einschätzung der Anwendung des Klebers.
- T steht für "Thixotroph", vereinfacht ausgedrückt "sTandfest", die Fliesen neigen nicht zum Rutschen und der Kleber ist praktisch bei Wandflächen.
- F steht für "Fast" (= schnell), der Kleber erreicht eine Haftzugfestigkeit von 0,5 N/mm2 bereits nach 24 Stunden. Der Kleber ist i.d.R. schnell abbindend und/oder kann früher begangen werden und/oder ist geeignet für Natursteine oder spezielle Fliesen, die einen schnellen Kleber benötigen.
- E steht für "Expanded open time", die Fliesen lassen sich bei normalem Klima in den Kleber bis zu 30 Minuten nach dem Kleberauftrag in das Kleberbett eindrücken.

     MERKE: Ein haftstarker zementärer Fliesenkleber hat die Kennung
C2 !

2. Verformbarkeitsprüfung:
Sie wird vorgenommen nach der europaweit gültigen Norm EN 12002 oder nach der deutschen Flexmörtelrichtlinie. Dabei werden aus dem Fliesenkleber definierte Streifen hergestellt, zwischen 2 Böcke gelagert und in der Mitte nach unten durchgebogen.

Wenn der Fliesenkleber dabei einen Durchbiegeweg von
mindestens
2,5 mm
mindestens
5,0 mm
schafft ohne zu brechen, ...

... ist er nach EN 12002 ein verformbarer (flexibler) Kleber der Klasse
S1
S2

und ist so gekennzeichnet.

oder

Wenn der Fliesenkleber dabei einen Durchbiegeweg von
mindestens
2,5 mm schafft ohne zu brechen, ...

... ist er nach der deutschen Flexmörtelrichtlinie ein verformbarer (flexibler) Kleber und trägt dieses Gütesiegel:

     MERKE: Ein flexibler Fliesenkleber hat die Kennung S1 oder S2 oder trägt das "Flexmörtel"-Gütesiegel !

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Trick: Fliesen / Naturstein verlegen auf Holzboden im trockenen Wohnbereich, auch mit Trittschalldämmung

Nach dem Motto "Holz arbeitet, Fliese nicht" ist die direkte Verlegung von Fliesen und Naturstein auf Holz nicht empfehlenswert und wird nach DIN 18157 als "i.d.R. nicht geeigneter Ansetz- und Verlegeuntergrund" angesehen. Durch die Entkopplung des starren Fliesen-/Natursteinbelags vom Holz ist die Verlegung dennoch möglich und wird prinzipiell so vorgenommen:
1. Der Holzboden darf nicht schwingen ! Die Tragbalken müssen entsprechend dicht aneinander angeordnet sein, so dass der Holzboden stabil und schwingungsfrei ist. Tipp: Stellen sie ein Glas Wasser auf den Boden und gehen sie mit leicht federnden Schritten herum. Kleine Erschütterungswellen auf der Wasseroberfläche sind normal, auf keinen Fall sollte eine starke Wellenbewegung oder ein Überschwappen entstehen, dann wäre der Boden ungeeignet.
2. Der Holzboden muß verschraubt sein, nicht genagelt.
3. Das Holz ist durch eine aufzustreichende Imprägnierung gegen die Feuchtigkeit der nachfolgenden eingesetzten Mörtel zu schützen.
4. Ist der Holzboden uneben, wie z.B. bei Dielen, ist auf ihm ein Gitternetz zu tackern und eine dünne Bodenausgleichsmasse wie z.B.
NORPLAN  K 5 zu vergießen.
5. Auf dem ebenen grundierten Holzboden aus Pkt. 3 oder auf der Bodenausgleichsmasse bei unebenem Holzboden aus Pkt. 4 wird mit einem 4er Zahnspachtel flexibler Fliesenkleber
NORDAS WF 4 aufgezogen und in das noch frische Kleberbett wird die 1,3 mm starke Entkopplungsmatte OXIEGEN PANTHER-QE 10 eingelegt (www.oxiegen.de). Die Stöße werden mit 2 cm breitem Kreppband versiegelt, damit der nachfolgende Fliesenkleber nicht zwischen die Stöße läuft.
6. Auf der
PANTHER-QE 10 können direkt Fliesen mit NORDAS WF 4 oder Natursteinplatten mit NORDAS MARMORFLEX verlegt werden, wir empfehlen eine Mindestfugenbreite von 3 mm.
Trick: Um eine Trittschalldämmung mit bis zu 17 dB Trittschalldämpfung zu bekommen, wird statt der o.g. Entkopplungsmatte
OXIEGEN PANTHER-QE 10 die nur 3 mm starke Trittschalldämmplatte OXIEGEN PANTHER-QE 30/P verlegt nach dem gleichen Prinzip. Hierfür sind möglichst quadratische Fliesen ab 10 x 10 cm vorzusehen, die Stärke der Fliesen sollte > 8 mm, die von Natursteinplatten > 10 mm sein.